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Kitzbüheler Alpen. Österreich. Pass Thurn. 835 PS. V12. Und ein Auto, dessen Name weniger nach Modellbezeichnung klingt als nach einer Ansage.
True Bond Style_Aston Martin Vanquish verfolgt DB 12 auf der Pass Thurn Pass Strasse.
Es gibt Autos, die bringen einen irgendwohin.Es gibt Autos, die bringen einen schnell irgendwohin.Und dann gibt es den Aston Martin Vanquish, der offenbar nach einem etwas interessanteren Prinzip gebaut wurde:Was, wenn nicht das Ziel, sondern der Weg dorthin das Entscheidende ist?

Kaum ein Ort eignet sich besser, dieser Frage nachzugehen, als die Kitzbüheler Alpen.Unser Test beginnt beim Tyrolia Hotel in Aurach. Vor uns liegt der Pass Thurn.Und vor dem Hotel steht der Vanquish.Bevor man überhaupt den Motor startet, fällt eines auf: Dieses Auto ist groß.Sehr groß.Aber es wirkt nicht schwerfällig.Es wirkt teuer, souverän und ein wenig gefährlich.
Aston Martin ist es gelungen, dem Vanquish die Präsenz eines Autos zu geben, das genau weiß, was es ist.Und was es ist, lässt sich eigentlich in vier Worten zusammenfassen:
Ein entschlossener Gentleman im Anzug.
DER AUFTRITT

Der Vanquish ist kein zurückhaltendes Auto.Aber er bemüht sich auch nicht krampfhaft darum, aufzufallen.Und genau das macht den Unterschied.Viele moderne Sportwagen müssen dem Betrachter mit riesigen Lufteinlässen, Flügeln, Spoilern und allerlei aerodynamischem Zierrat erklären, dass sie schnell sind.Der Vanquish braucht das nicht.Er hat Präsenz, ohne laut zu werden.

Die lange Motorhaube sorgt für die klassische Aston-Martin-Proportion, während die breiten hinteren Schultern unmissverständlich zeigen, dass unter diesem Blech ordentlich Muskelmasse steckt.Von vorne wirkt er kraftvoll, aber nicht aggressiv.Von der Seite sind die Proportionen schlicht hervorragend.
Lange Front.Niedriges Dach.Kurzes Heck.Große Räder.Und von hinten bekommt der Vanquish durch seine breiten Hüften eine beeindruckende physische Präsenz.Er sieht im Stand schnell aus.

Noch wichtiger: Er sieht teuer aus, ohne zerbrechlich zu wirken.Das ist eine Kombination, die nicht viele Hersteller beherrschen.Je nach Licht verändert sich der Charakter des Wagens. In der Sonne wirken die Flächen klar und elegant, im Schatten treten die muskulösen Formen stärker hervor.Das ist kein Supersportwagen, der einem ins Gesicht schreit:
„Schau mich an!“Der Vanquish weiß längst, dass man ihn anschaut.
Der kraftvoll-trainierte Gentleman

Und dann ist da dieser Name.Vanquish.Ein bemerkenswert selbstbewusster Name für einen luxuriösen Gran Turismo.Nach ein paar Stunden mit dem Auto wirkt er allerdings ziemlich treffend. Denn dieser Aston Martin hat zwei Persönlichkeiten.Bei niedriger Geschwindigkeit ist er geschmeidig, leise und perfekt erzogen.Schneller gefahren verändert sich sein Charakter.Der V12 erwacht.Das Fahrwerk spannt sich.Die Lenkung wird aussagekräftiger.

Und plötzlich werden 835 PS zu einer sehr realen Angelegenheit.Der Anzug sitzt.Und man erkennt, wer darunter steckt.Ein Entschlossener im Maßanzug.
EIN KLEINER AUSFLUG ZU IAN FLEMING
Dass dieser Test ausgerechnet hier stattfindet, ist mehr als eine hübsche Kulisse.Ian Fleming kannte Kitzbühel.Er verbrachte hier als junger Brite Zeit, kam zum Skifahren und genoss das Leben in den Alpen – lange bevor James Bond überhaupt existierte.Und genau diese Unterscheidung ist wichtig.Fleming war hier nicht als Bond-Schöpfer unterwegs.Er fuhr keinen Aston Martin durch Tirol und sammelte Material für den nächsten 007-Roman.Er war schlicht Ian Fleming.Ein junger Brite, der Österreich und die Berge genoss.Doch diese Erfahrungen blieben ihm.

Später fanden die Alpen ihren Weg in die Welt von James Bond. Flemings Zeit in Kitzbühel gehört damit tatsächlich zu den realen biografischen Wurzeln jener alpinen Atmosphäre, die später auch in seinen Bond-Geschichten auftauchte.Und jetzt steht hier ein Aston Martin.Kein DB5. Kein Filmrequisit.Sondern ein moderner Vanquish.

5.2 Liter Hubraum. V12. 835 PS.345 kmh Spitze
Die Verbindung zu Bond liegt weniger in irgendwelchen Gadgets als in der Haltung.Und das ist ohnehin die bessere Verbindung.
DER INNENRAUM

Die Tür öffnet sich, und der Vanquish wirkt sofort besonderer als die meisten anderen Performance-Autos.Die Sitzposition ist hervorragend.Tief genug, um eine gute Verbindung zum Auto zu haben, aber nicht so tief, dass das Einsteigen zum sportlichen Wettkampf wird.Die Sitze sind großzügig und gleichzeitig ausreichend straff konturiert, um auch auf einer langen Fahrt guten Halt zu geben.Und natürlich ist da das, was man von Aston Martin erwartet:
Leder.Metall.Hochwertige Materialien.Sauber verarbeitete Details.





Vor allem aber vermittelt der Innenraum noch das Gefühl, dass hier jemand tatsächlich ein Interieur gestaltet hat – und nicht einfach eine Ansammlung von Bildschirmen eingebaut wurde.

Gerändelte, metallisch anmutende Drehregler und Schalter laden zur Berührung ein, ergänzt durch eine Vielzahl weiterer haptisch ansprechender Materialien. Auf Wunsch stehen Walnuss- und Eschenholz, Metalle sowie Carbon zur Verfügung, und auch bei der geschmeidigen Lederausstattung mangelt es, ungeachtet der monochromen Farbgebung unseres Testwagens nicht an Auswahlmöglichkeiten. Zudem sind die digitalen Instrumente klar und gut ablesbar.Insgesamt vermittelt das Cockpit einen modernen klar gezeichneten Eindruck, gepaart mit einem Hauch von klassischem Luxus.

Es gibt echte physische Tasten und Schalter sowie einen ausgezeichneten Touchscreen. Aston kann für sich in Anspruch nehmen, im Bereich Infotainment weltweit führend zu sein, denn das Unternehmen ist der erste und bislang einzige Autohersteller, der Apple CarPlay Ultra einsetzt. Hierbei wird CarPlay nicht einfach nur über das fahrzeugeigene Betriebssystem gelegt, sondern dieses vollständig ersetzt – einschließlich der Instrumentenanzeige vor dem Fahrer.
Das bedeutet zum Beispiel, dass sich Fahrzeugeinstellungen direkt innerhalb von CarPlay Ultra vornehmen lassen. Auch zum Wechseln des Radiosenders während der Navigation mit Waze muss man CarPlay nicht verlassen und in die Menüs des Fahrzeugs zurückkehren – alles ist Teil desselben Systems. Und da es von Apple stammt, ist die Optik ansprechend und die Bedienung intuitiv.

Das Standardsystem ist allerdings ebenfalls gut, und das Bowers & Wilkins-Soundsystem ist hervorragend. Das Gesamtpaket bewegt sich absolut an der Spitze des Marktes.
Auf einer Passstraße ist das mehr als Nostalgie.Es ist einfach sinnvoll.Das Lenkrad liegt gut in der Hand, die Schaltpaddles sitzen dort, wo man sie erwartet, und insgesamt vermittelt der Fahrerplatz genau das richtige Gefühl:Hier soll gefahren werden.
DER V12

Dann startet man den Motor.Und der Charakter des Autos verändert sich.Der 5,2-Liter-V12 ist das Herzstück des Vanquish.835 PS.1.000 Nm.Zahlen dieser Größenordnung werden schnell abstrakt.Interessanter ist, wie sie sich anfühlen.Bei niedrigen Drehzahlen läuft der Motor seidig und souverän.Er wirkt nicht angestrengt.Er muss sich nicht anstrengen.Es ist eher so, als würde unter der langen Motorhaube ein gewaltiger Vorrat an Leistung darauf warten, abgerufen zu werden.Dann steigen die Drehzahlen.Der Klang wird härter.Die Beschleunigung nimmt zu.Und plötzlich ist klar: Das hier ist kein klassischer Gran Turismo, der zufällig schnell ist.Das ist ein ausgesprochen ernst zu nehmendes Performance-Auto, das sich als Gran Turismo verkleidet hat.
Aston Martin Vanquish_Wenn das Biest erwacht
Das Beeindruckende dabei ist die Selbstverständlichkeit.Der Vanquish wirkt nie nervös.Er erinnert einen nicht ständig daran, dass man auf 835 PS sitzt.Die Leistung ist einfach da.Verfügbar.Wartend.Und wenn man sie abruft, kommt sie mit Nachdruck.Sehr viel Nachdruck.
DAS GETRIEBE
Die Achtgang-Automatik passt hervorragend zum Charakter des Autos.Im Alltag schaltet sie weich und unauffällig.Genau das erwartet man von einem Gran Turismo.Der Vanquish kann entspannt durch das Tal rollen, ohne permanent seine sportlichen Fähigkeiten zur Schau zu stellen.Doch mit den Schaltpaddles ändert sich die Gangart.Die Rückschaltungen werden präziser und direkter.Der V12 landet dort im Drehzahlband, wo er richtig wach wird.Auf dem Pass Thurn ist das besonders angenehm.Man kann bereits vor einer Kurve den passenden Gang wählen und sich auf die nächste Beschleunigungsphase konzentrieren, statt darauf zu warten, dass das Getriebe entscheidet, was als Nächstes passieren soll.

So entsteht zusätzliche Verbindung zwischen Fahrer und Auto, ohne dass der Vanquish anstrengend wird.Und genau das ist wichtig.Er will kein Rennwagen sein.Er ist ein Gran Turismo, der zufällig die Fahrleistungen eines sehr ernsthaften Sportwagens besitzt.
LENKUNG UND FAHRVERHALTEN

Die erste Überraschung auf der Passstraße ist, wie handlich sich der Vanquish anfühlt.Klein ist er definitiv nicht.Zwischen Fahrer und Landschaft liegt eine Menge Auto.Doch die Lenkung vermittelt ein gutes Gefühl dafür, was an der Vorderachse passiert.Man lenkt ein, und die Reaktion kommt unmittelbar genug, um Vertrauen aufzubauen.Es gibt keinen Moment, in dem man sich fragt, was die Vorderreifen eigentlich vorhaben.Sie sagen es einem.Und das Auto folgt.Natürlich spürt man das Gewicht.Natürlich weiß man, dass man in einem großen Gran Turismo sitzt.Aber genau hier liegt die Qualität des Fahrwerks:Der Vanquish fühlt sich nie unruhig an.Er wird auch nicht künstlich nervös gemacht, nur damit er sportlicher wirkt.Stattdessen beginnt man, ihm zu vertrauen.

Der Vorderachse.Den Bremsen.Dem Chassis.
Und irgendwann stellt man fest, dass dieses große Auto auf einer Alpenstraße deutlich mehr kann, als seine Dimensionen vermuten lassen.
DER PASS THURN
Hier ergibt der Vanquish plötzlich vollkommen Sinn.Der Pass Thurn ist keine einzige lange Vollgasstrecke.Er ist eine Abfolge von Aufgaben.Schnelle Kurven.Engere Kurven.Kehren.Steigungswechsel.Kurze Geraden.Lange Bögen.
Diese Straße stellt ständig andere Fragen.Und der Aston Martin liefert unterschiedliche Antworten.In schnellen, weit gezogenen Kurven liegt er satt.In engen Passagen wird man sich seiner Dimensionen stärker bewusst.Man wirft den Vanquish nicht wie einen leichten Sportwagen in die Kurve.Man platziert ihn.
Das ist die bessere Beschreibung.Sauber anbremsen.Einlenken.Das Auto setzen lassen.Und dann mit dem gewaltigen Drehmoment aus der Kurve herausbeschleunigen.Wenn die Straße wieder aufgeht, tut der V12 das, was ein guter V12 tun soll.Er liefert.Und zwar richtig.
DIE BREMSEN

Bei 835 PS sind die Bremsen kein Nebendarsteller.Sie sind Pflicht.Das Bremssystem bringt die notwendige Autorität mit.Das Pedal fühlt sich fest und vertrauenerweckend an, gleichzeitig lässt sich die Bremskraft gut dosieren.Gerade auf dem Pass Thurn ist das wichtiger als irgendein theoretischer Rekordwert.Man will für eine Kurve leicht verzögern können und für die nächste deutlich härter.Der Vanquish gibt einem diese Kontrolle.Und weil das Auto groß ist, tragen gute Bremsen auch dazu bei, dass es kleiner wirkt.
Man fährt selbstbewusster in die nächste Kurvenfolge, weil man weiß, dass man Geschwindigkeit jederzeit wieder herausnehmen kann.
KOMFORT UND FAHRWERK
Dann gibt es die andere Seite des Vanquish.Den Grund, warum man überhaupt mit ihm in die Alpen fährt.Er ist komfortabel.Richtig komfortabel.Das Fahrwerk schafft einen bemerkenswert guten Kompromiss zwischen Karosseriekontrolle und Langstreckenkomfort.Und genau hier unterscheidet sich der Vanquish von vielen Performance-Autos.Er bestraft einen nicht dafür, dass man sechs Stunden am Stück fahren möchte.Auf der Autobahn beruhigt sich das Auto.Der Motor wird zum Hintergrundgeräusch.Der Innenraum bleibt ruhig.Die Sitze tragen einen.Und plötzlich wirkt eine Fahrt quer durch Europa völlig plausibel.Dann beginnt die Passstraße.Und der Vanquish verändert sich erneut.
Diese Doppelrolle ist seine vielleicht größte Stärke.
KEINE KURVE AUSLASSEN
Jetzt bekommt auch der Name seine eigentliche Bedeutung.Denn beim Vanquish geht es nicht einfach darum, schnell zu sein.Es geht darum, dass die Straße nicht vorgibt, was das Auto kann.Der Berg stellt eine Aufgabe.Der Vanquish nimmt sie an.Eine Kehre?Vanquish it.Ein langer Anstieg?Vanquish it.Eine Reihe schneller Kurven?Vanquish it.Eine Autobahn quer durch Europa.Will be Vanquished.

Was auch immer zwischen Fahrer und Ziel liegt – das Auto ist dafür gerüstet.Und genau hier funktioniert auch die Verbindung zu Bond.Nicht wegen irgendwelcher versteckten Waffen.Nicht wegen der Filmklischees.Sondern wegen der Haltung.Gegen alle Widerstände.Herausforderung annehmen.Einen Weg finden.Weiterfahren.
DAS URTEIL
Der Aston Martin Vanquish ist ein erstaunlich komplettes Auto.Er ist schön, ohne empfindlich zu wirken.




Schnell, ohne nervös zu werden.Komfortabel, ohne weich zu sein.Und leistungsstark, ohne seine Fahrleistungen zum einzigen Zweck seiner Existenz zu machen.Der V12 ist großartig.Die Lenkung vermittelt Vertrauen.Die Automatik arbeitet unauffällig, wenn sie soll, und präzise, wenn man sie fordert.Die Bremsen haben die nötige Autorität.Und das Fahrwerk ist auf der Passstraße deutlich kompetenter, als man es einem Auto dieser Größe zunächst zutrauen würde.Seine größte Stärke liegt aber vielleicht darin, dass der Vanquish nie vergisst, was er eigentlich sein will.Er ist kein ausgeräumter Supersportler.Er ist kein verkappter Rennwagen.Er ist ein Gran Turismo.
Ein sehr schneller, sehr luxuriöser und sehr britischer Gran Turismo.By the way.

Und genau deshalb funktioniert das Erlebnis in den Alpen so gut.Man kann von Aurach aus komfortabel Richtung Pass Thurn fahren.Man kann die Kurven ernst nehmen, wenn die Straße frei wird.Man kann den V12 genießen.Und anschließend wieder entspannt ins Tal rollen, als wäre eigentlich gar nichts Besonderes passiert.Obwohl genau das Gegenteil der Fall war.
Denn unter dem Leder, dem polierten Metall und dem perfekt sitzenden britischen Maßanzug steckt ein ausgesprochen ernsthaftes Stück Performance-Technik.Der Name Vanquish ist deshalb nicht nur ein Name.Er beschreibt den Charakter des Autos.Es geht nicht darum, die Alpen zu besiegen.Es geht darum, mit allem fertigzuwerden, was sie einem entgegenstellen.Und genau deshalb funktioniert die Idee hinter dem Namen so gut.Vanquish-der Eroberer.
Fazit
Top Serienmodell der Aston Martin Front-Mittelmotor Baureihen. Britischer Gentleman mit Killer-Instinkt. GT mit Handschlagqualität. Frist Kurven und Geraden. Manchmal auch Zuffis und springende Pferde.
text mk fotos beyondcoolmag
TECHNISCHE DATEN
| Aston Martin Vanquish | |
| Motor | 5,2-Liter-V12, doppelt turboaufgeladen |
| Leistung | 835 PS |
| Drehmoment | 1.000 Nm |
| Getriebe | 8-Gang-Automatik |
| Antrieb | Hinterradantrieb |
| 0–100 km/h | ca. 3,3 Sekunden |
| Höchstgeschwindigkeit | ca. 345 km/h |
| Sitzplätze | 2+2 |
| Charakter | Luxus-Gran-Turismo mit Supersportwagen-Fahrleistungen |
| Stärken | V12, Langstreckenkomfort, Fahrdynamik, Design und Souveränität |
| Schwächen | Größe, Gewicht und Leistungsüberschuss sind auf normalen Straßen nicht immer leicht auszunutzen |
| Preis | If you have to ask. Testwagenpreis 495.000 Euro D Ultramarine Black/Interieur Onyx Black / Dark Knight Carbon |
GESAMTNOTE: 9/10
No turn too tight
Kitzbühel Alps, Austria. Pass Thurn. 835 hp. V12. And a car with a name that sounds less like a model designation and more like an instruction.
True Bond Style_Aston Martin Vanquish chases DB 12 Volante down Pass Thurn Austria
There are cars that are designed to get you somewhere.There are cars designed to get you there quickly.And then there is the Aston Martin Vanquish, which seems to have been designed around a rather more interesting proposition:What if the journey was the point?
It is an appropriate question to ask in the Kitzbühel Alps.Our test begins at the Tyrolia Hotel in Aurach, with the Pass Thurn waiting ahead.The Vanquish is parked outside.And immediately, before starting the engine, there is something you need to understand about this car.

It is big.Very big.But it doesn’t look cumbersome.It looks expensive, serious and slightly dangerous.Aston Martin has managed to give the Vanquish the visual authority of a car that knows exactly what it is.And what it is, fundamentally, is a brute in a suit.
THE LOOK

The Vanquish is not a shy car.But neither is it trying too hard.That distinction matters.Modern performance cars often feel the need to explain themselves with enormous air intakes, wings, vents and aerodynamic furniture.The Vanquish takes a different approach.It has presence without shouting.

The long bonnet gives it the classic Aston Martin proportion, while the wide rear haunches make it clear that there is considerably more going on underneath.From the front, it looks purposeful rather than aggressive.From the side, the proportions are superb.Long nose.Low roof.Shorter rear deck.Large wheels.

And from behind, those broad shoulders give the car genuine physical presence.It looks fast standing still.More importantly, it looks expensive without looking fragile.That is not an easy combination to achieve.The Vanquish has the sort of surface treatment that rewards looking at it from different angles. Under direct light, the bodywork is clean and sophisticated; in shadow, the haunches and rear treatment make it look considerably more muscular.
This is not a supercar that needs to scream:
LOOK AT ME.
It already knows you are looking.

THE BRUTE IN A SUIT
And then you notice the name.Vanquish.
It’s an unusually assertive name for a luxury grand tourer.But after spending a morning with the car, it becomes difficult to think of a better one.Because this Aston Martin has two personalities.At low speed, it is smooth, quiet and beautifully mannered.At higher speed, the car’s character changes.

The V12 comes alive.The chassis tightens.The steering becomes more meaningful.And the 835 horsepower suddenly becomes very real.The suit is still there.But you can see the brute underneath it.
A LITTLE FLEMING
There is another reason this particular part of Austria feels appropriate.Ian Fleming knew Kitzbühel.He spent time here as a young Brit, skiing and enjoying the Alpine life long before James Bond existed.That is worth remembering because the connection shouldn’t be exaggerated.Fleming wasn’t here inventing 007.He wasn’t driving an Aston Martin through the mountains.He was simply a British writer enjoying his time in Austria.

But these experiences became part of his world, and later the Alps found their way into the Bond universe.That gives the place a genuine connection to the character.And now there is an Aston Martin here.Not a DB5.Not a film prop.A modern Vanquish.A 5.2-litre twin-turbocharged V12 with 835 horsepower.The resemblance to Bond begins and ends with the attitude.Which is probably exactly how it should be.
THE COCKPIT
Open the door and the Vanquish immediately feels more special than most performance cars.The driving position is excellent.You sit low enough to feel connected to the car, but not so low that getting in becomes an Olympic discipline.The seats are substantial and supportive, and there is enough adjustment to get properly comfortable for a long Alpine drive.

The materials are what you expect from Aston Martin.
Leather.Metal.Beautifully finished surfaces.And importantly, there is still a sense that someone actually designed this interior rather than simply installing a collection of screens.The instrumentation is modern, but the cabin hasn’t become a rolling computer interface.




There are physical controls.There are things you can operate without looking away from the road.That matters in a car like this.
And you can say, it has proper physical buttons and switches, alongside an excellent touchscreen. Aston can claim to be a world leader in infotainment now, because it’s the first and so far only carmaker to run Apple CarPlay Ultra. This doesn’t just open CarPlay on top of the car’s own operating system, it replaces it — including the instruments in front of the driver.

That means, for example, that if you want to change the car’s settings you can do that within Carplay Ultra, and to switch radio stations while running Waze navigation you don’t have to come out of CarPlay and back into the car’s own menus — it’s all part of the same system. And because it’s Apple, it looks slick and is easy to navigate.

The standard system is good, though, and the Bowers & Wilkins stereo is excellent. The whole thing is absolutely at the top end of the market.
Because when you are driving the Pass Thurn, the last thing you want to do is navigate a touchscreen menu to find the thing you actually need.
The steering wheel is substantial without being cartoonishly large, and the paddles fall naturally to hand.Everything feels expensive.But the best compliment is that it feels usable.
The Vanquish doesn’t make you feel as though you have entered a museum exhibit.It makes you want to drive it.
THE V12

Then you start the engine.And the entire character of the car changes.The 5.2-litre V12 is the centrepiece of the Vanquish.It produces 835 horsepower and 1,000 Nm of torque.Numbers like these can become meaningless after a while.So here’s what they actually feel like.At low revs, there is tremendous smoothness.The engine doesn’t feel strained.It doesn’t need to work hard.There is a sense of enormous reserve.Then the revs rise.The sound becomes harder.The acceleration builds.And suddenly you realise that this isn’t merely a fast GT.This is a very serious performance car disguised as one.
Aston Martin Vanquish_The beast awakens
The delivery is particularly impressive because the Vanquish doesn’t feel nervous.It doesn’t constantly remind you that you’re sitting on top of a mountain of power.It simply has it.Available.Waiting.And when you ask for it, it arrives with remarkable force.
THE GEARBOX
The eight-speed automatic transmission suits the car extremely well.In normal driving, it is smooth and unobtrusive.That is exactly what you want from a grand tourer.The Vanquish can cruise through the valley without constantly reminding you about its performance credentials.But use the paddles and the character changes.Downshifts become sharper.The engine moves into the part of its rev range where it really starts to sing.And on the Pass Thurn, the ability to hold a gear becomes important.
Aston Martin Vanquish_True Bond Style_Pursuing DB 12 Volante and DBX 707 up the Pass Thurn Austria
You can enter a corner already prepared for the exit rather than waiting for the transmission to make up its mind.It gives the driver another layer of involvement without making the car tiring.That balance is important.The Vanquish is not pretending to be a race car.It is a GT that happens to have the performance of something much more serious.
STEERING AND HANDLING
The first surprise on the mountain is how manageable the car feels.The Vanquish is not small.There is a lot of car between you and the scenery.But the steering gives you a good sense of where the front axle is going.Turn in and the response is immediate enough to inspire confidence.

Here is no vague moment where you wonder what the front tyres are planning.They tell you.And the chassis follows.The car has genuine agility, but it never becomes nervous.That is important on a mountain road.A car can be extremely fast and still be unpleasant if you are constantly fighting it.The Vanquish doesn’t feel like that.Instead, it encourages you to carry speed.You begin to trust the front end.Then the brakes.Then the chassis.And eventually you realise you’re driving a car that is considerably more capable than its size and weight initially suggest.
THE PASS THURN

This is where the Vanquish makes sense.The Pass Thurn is not one long blast.It is a sequence.Fast bends.Tighter corners.Hairpins.Elevation changes.Short straights.Longer sweepers.The road keeps asking different questions.And the Aston Martin keeps providing different answers.In a fast, open corner, the car feels planted.In tighter sections, you become more aware of its dimensions.You don’t throw the Vanquish around like a lightweight sports car.You place it.That is a better description.You brake properly.Turn in.Get the car settled.Then use the enormous torque to drive out.And when the road opens, the V12 does what V12s are supposed to do.It delivers.Hard.
BRAKES

With 835 horsepower, brakes are not a detail.They are a necessity.The Vanquish’s braking system has the authority you would expect.The pedal is firm and confidence-inspiring, and there is good control over the amount of braking you’re asking for.That matters more on the Pass Thurn than ultimate stopping distance.You want to be able to brake lightly for one corner and much harder for the next.The Vanquish gives you that control.And because the car is large, good brakes also help make it feel smaller.You can carry more confidence into the next sequence because you know you can shed speed when necessary.
RIDE AND COMFORT

Then there is the other side of the Vanquish.The reason you could drive it to the Alps in the first place.It is comfortable.Properly comfortable.The suspension manages to combine control with enough compliance to make long-distance driving enjoyable.And that is where the Vanquish separates itself from many performance cars.It doesn’t punish you for wanting to drive it for six hours.On the motorway, it settles down.The engine becomes almost background noise.The cabin is calm.The seats are supportive.

And the car feels like it could continue all the way across Europe without making you regret your decision.Then you reach the mountains.And it changes character again.That duality is the Vanquish’s greatest strength.
NO TURNS TOO TIGHT
And now the name finally makes sense.Because the Vanquish isn’t simply about going fast.It is about refusing to let the road dictate what the car can do.The mountain puts up a challenge.The Vanquish answers.A hairpin?Vanquish.A long climb?Vanquish.A sequence of fast bends?Vanquish.A motorway stretching across Europe?Vanquish.Rain?Snow?Distance?Traffic?

Whatever the road puts between you and the destination, the car is equipped to deal with it.That is the connection to Bond that feels right.Not the gadgets.Not the clichés.The attitude.Against all obstacles.Find a way through.Keep moving.
THE VERDICT
The Aston Martin Vanquish is a remarkably complete car.It is beautiful without being fragile.






Fast without being nervous.Comfortable without becoming soft.And powerful without making its performance the only thing that matters.The V12 is magnificent.The steering gives the driver confidence.The gearbox is quick when you want it and unobtrusive when you don’t.

The brakes have the authority to match the performance.And the chassis is far more capable in the mountains than a car of this size has any right to be.But perhaps its biggest achievement is that it never loses sight of what it is.It is not a stripped-out supercar.It is not pretending to be a track special.It is a grand tourer.

A very fast, very luxurious, very British grand tourer.And that makes the Alpine experience particularly satisfying.You can drive from Aurach to the Pass Thurn in comfort.You can attack the corners when the road opens up.You can enjoy the V12.Then you can drive back down, settle into the seats and continue your journey as though nothing particularly dramatic happened.Except that it did.Because underneath the leather, the polished metal and the immaculate British tailoring is a serious piece of performance engineering.The Vanquish is exactly what its name suggests.It doesn’t need to defeat the Alps.It simply needs to deal with whatever they put in front of it.And that is what makes the phrase work.



NO TURNS TOO TIGHT
Because the Vanquish doesn’t avoid the obstacles.
IT VANQUISHES THEM.
copy mk images beyondcoolmag
TECHNICAL SUMMARY
| Aston Martin Vanquish | |
| Engine | 5.2-litre twin-turbocharged V12 |
| Power | 835 hp |
| Torque | 1,000 Nm |
| Transmission | 8-speed automatic |
| Drive | Rear-wheel drive |
| 0–100 km/h | approx. 3.3 seconds |
| Top speed | approx. 345 km/h |
| Seating | 2+2 |
| Character | Grand tourer with serious supercar performance |
| Best environment | Long-distance touring + demanding mountain roads |
| Greatest strength | The combination of V12 performance, comfort and composure |
| Greatest weakness | Size, weight and sheer performance can be excessive on ordinary roads |
| Price | If you have to ask. Starts at 330.000 in the UK |
FINAL SCORE: 9/10