Aston Martin DB 12 S Silk Steel Thunder

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Es gibt Autos, die schnell sind.Es gibt Autos, die luxuriös sind.

Und dann gibt es Autos, die offenbar entstanden sind, nachdem jemand bei Aston Martin in einen Konferenzraum marschiert ist, ein Exemplar des Gentleman’s Quarterly auf den Tisch geknallt und gerufen hat:

„Gut. Jetzt macht ihn aggressiver.“

Das Ergebnis heißt Aston Martin DB12 S.Im Grunde ist er ein DB12, dem man mehr Leistung, mehr Sound, mehr Aggressivität und das automobile Äquivalent eines doppelt starken Espressos verpasst hat.

Und das ist wichtig, denn schon der normale DB12 ist verdammt schnell. Sein 4,0-Liter-V8 mit zwei Turboladern leistet rund 671 PS, beschleunigt in 3,6 Sekunden auf 100 km/h und erreicht 325 km/h.

Aston Martin hat darauf nun in typisch britischer Manier reagiert:„Ja, aber was wäre, wenn wir ihn ein bisschen furchteinflößender machen?“Das Ergebnis ist der DB12 S.

DAS DESIGN

Der normale DB12 ist wunderschön.

Der S ist wunderschön auf jene Art, wie ein perfekt geschnittener Maßanzug wunderschön ist, wenn der Mann darin gerade erfahren hat, dass draußen auf dem Parkplatz eine Schlägerei stattfindet.

Aston Martin hat die optische Präsenz des Wagens verstärkt, einen technischeren Frontsplitter, glänzend schwarze Seitenelemente, einen feststehenden Carbon-Heckspoiler und einen neu gestalteten Diffusor hinzugefügt.

Der DB12 S ist an der Front an den schwarz verchromten Scheinwerfereinfassungen sowie an der Seite an speziellen Emaille-Emblemen und geschmiedeten Leichtmetallfelgen zu erkennen. Astons Designchef Marek Reichman ist besonders stolz auf die schlanken Speichen – die dünnsten in der Geschichte der Serienfahrzeuge, wie er betont. Wer seine Freunde am „19. Loch“ (im Clubhaus nach der Golfrunde) beeindrucken will, kann mit diesem kleinen Detail sicher punkten. Nun ja.

Und dann wären da noch die Auspuffrohre.Vier Stück.Denn offenbar sind zwei Endrohre das, was man hat, wenn man aufgegeben hat.Das Ergebnis ist einer jener seltenen Sportwagen, die bereits im Stand schnell aussehen.Parkt man ihn vor einem Restaurant, werden die Gäste ihre Gabeln fallen lassen, um ihn anzusehen.

DER MOTOR

Unter der langen Motorhaube arbeitet ein 4,0-Liter-V8 mit zwei Turboladern aus dem AMG-Regal.Der DB12 S bringt es auf 700 PS und gewaltige 800 Nm Drehmoment.Und hier wird es interessant.Die zusätzlichen 19 PS gegenüber dem normalen DB12 machen aus dem Wagen natürlich keine völlig andere Spezies.Das müssen sie auch nicht.Denn Aston Martin hat sich vor allem an anderer Stelle ausgetobt.

Motorsteuerung, Launch Control und Getriebesoftware wurden überarbeitet. Die Schaltzeiten wurden deutlich verkürzt, und das Achtgang-ZF-Automatikgetriebe reagiert jetzt wesentlich entschlossener.Dann tritt man aufs Gas.Und aus dem „luxuriösen britischen Gran Turismo“ wird plötzlich ein kleines geologisches Ereignis.

Der V8 liefert eine wunderbare Mischung aus brachialem Turbo-Schub und immer aggressiver werdendem Sound, sobald die Drehzahl steigt.Er klingt nicht wie die großen, frei atmenden V12-Motoren vergangener Aston-Martin-Zeiten – das schaffen nur sehr wenige Motoren überhaupt.

Aber er hat Charakter.Sehr viel Charakter.

Und beim Lupfen des Gaspedals knallt und faucht die Abgasanlage hinter einem her, als wäre das Auto beleidigt, dass man aufgehört hat zu beschleunigen.Was es wahrscheinlich auch ist.

FAHRLEISTUNG

0–100 km/h? Rund 3.4 Sekunden.Höchstgeschwindigkeit? 325 km/h.

Man sollte sich diese Zahlen kurz durch den Kopf gehen lassen.Denn hier reden wir über einen Wagen mit rund 1,8 Tonnen Gewicht, echten Sitzen, einem Kofferraum und einem Innenraum, der eher nach englischem Landhotel als nach Rennstrecke aussieht.

Und trotzdem beschleunigt er wie etwas, das deutlich kleiner und wesentlich weniger vernünftig ist.Aber die eigentliche Überraschung liegt nicht in der Geradeausfahrt. Sie liegt im Fahrwerk.

DAS FAHRVERHALTEN

Aston Martin hat Fahrwerksabstimmung, Geometrie und den hinteren Stabilisator überarbeitet. Dazu kommt eine neu abgestimmte elektronische Differenzialsperre.Wichtiger ist wohl, dass Carbon-Keramik-Bremsen beim DB12 zwar aufpreispflichtig sind, beim DB12 S jedoch zur Serienausstattung gehören; dies verbessert nicht nur die Bremsleistung, sondern spart auch 27 kg an ungefederter Masse ein.

Und wenn sie auf Temperatur sind, funktionieren sie auch hervorragend.

Im kalten Zustand fehlt ihnen allerdings zunächst etwas von jenem bissigen ersten Ansprechen, das man von einem Auto mit fast 700 PS erwarten würde.Und das ist ein bisschen schade.Denn wenn man einen Aston Martin mit 700 PS schnell bewegt, möchte man, dass die Bremsen denselben Enthusiasmus zeigen wie der Motor.Sobald sie warm sind, überzeugen sie deutlich mehr.Und sie sehen fantastisch aus.Was bei einem Luxusauto immerhin ungefähr 14 Prozent der Aufgabe einer Bremsanlage ausmacht.

Ein weiteres dezentes Detail ist der sogenannte „C-Duct“: ein Luftkanal, der den Fahrtwind hinter den Seitenfenstern unter der Karosserie hindurch nach hinten leitet und so die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten erhöht. Ein feststehender Heckflügel – der die aktive Variante des normalen DB12 ersetzt – erfüllt denselben Zweck und bietet zudem den Vorteil einer weiteren Gewichtseinsparung.

Das Ergebnis ist bemerkenswert.

Die Vorderachse fühlt sich lebendiger an. Die Lenkung bietet mehr Gewicht und Rückmeldung. Und die Hinterachse wirkt plötzlich nicht mehr wie ein gehorsamer Angestellter, sondern wie jemand, der durchaus eigene Vorstellungen hat.Und dann ist da noch der Grip.Davon gibt es sehr viel.Die speziell entwickelten Michelin-Reifen kleben auf dem Asphalt wie ein Labrador an einem frisch geöffneten Swimmingpool.Man lenkt ein.Die Nase folgt.Man gibt Gas.

Das Differenzial erledigt den Rest.Und plötzlich ist man erheblich schneller unterwegs, als man eigentlich vorhatte.Das wirklich Clevere daran ist, dass sich der DB12 S niemals wie ein Supersportwagen anfühlt, der zufällig einen Smoking trägt.Er fühlt sich immer noch wie ein GT an.Und genau das ist entscheidend.

Denn Aston Martin hat nicht einfach einen komfortablen Gran Turismo genommen und das Fahrwerk so hart gemacht, dass jede Bodenwelle zur chiropraktischen Behandlung wird.Im GT-Modus bleibt der DB12 S erstaunlich komfortabel. Die Dämpfer arbeiten sauber, die Karosserie bleibt kontrolliert und der V8 wird beim entspannten Cruisen erstaunlich ruhig.

Man kann damit quer durch Europa fahren.Man kann Europa allerdings auch mit einer Geschwindigkeit durchqueren, bei der man anschließend möglicherweise für mehrere Stunden telefonisch nicht erreichbar ist.

DER INNENRAUM

Auch im Innenraum setzt sich die dezente Linie fort: Er gleicht weitgehend dem des normalen DB12, bietet jedoch die Möglichkeit, die Sitze dreifarbig statt nur zweifarbig zu gestalten, und der Drehregler ist nun auch in Rot erhältlich. Aston hat großen Wert darauf gelegt, dass sich Kunden beim Einsteigen in den DB12 nicht benachteiligt fühlen; man hat sich vom Mercedes-Teilebaukasten verabschiedet und gezielt in den Innenraum investiert (das Interieur-Team wuchs von vier auf sechzehn Personen), so dass der Wagen nun ein hervorragendes Ambiente bietet.

Es gibt echte physische Tasten und Schalter sowie einen ausgezeichneten Touchscreen. Aston kann für sich in Anspruch nehmen, im Bereich Infotainment weltweit führend zu sein, denn das Unternehmen ist der erste und bislang einzige Autohersteller, der Apple CarPlay Ultra einsetzt. Hierbei wird CarPlay nicht einfach nur über das fahrzeugeigene Betriebssystem gelegt, sondern dieses vollständig ersetzt – einschließlich der Instrumentenanzeige vor dem Fahrer.

Das bedeutet zum Beispiel, dass sich Fahrzeugeinstellungen direkt innerhalb von CarPlay Ultra vornehmen lassen. Auch zum Wechseln des Radiosenders während der Navigation mit Waze muss man CarPlay nicht verlassen und in die Menüs des Fahrzeugs zurückkehren – alles ist Teil desselben Systems. Und da es von Apple stammt, ist die Optik ansprechend und die Bedienung intuitiv.

Das Standardsystem ist allerdings ebenfalls gut, und das Bowers & Wilkins-Soundsystem ist hervorragend. Das Gesamtpaket bewegt sich absolut an der Spitze des Marktes.Einzig das Display kann bei starkem Sonnenlicht nicht immer überzeugen.

DER ROTE KNOPF

Der rote Drehregler verdient besondere Aufmerksamkeit.Dreht man ihn auf Sport oder Sport+, verändert sich der Charakter des Autos spürbar.Die Traktionskontrolle lässt sich in zehn Stufen einstellen.Mit weniger Eingriff darf die Hinterachse zunehmend mitreden, und der DB12 S wird unter Last spielerischer.

Dreht man die elektronische Unterstützung weit genug zurück, befindet man sich plötzlich in einem persönlichen Gespräch mit den Gesetzen der Physik.

Und genau hier verdient der S seinen Namen.Nicht unbedingt, weil er dramatisch schneller als der normale DB12 ist.Sondern weil er dem Fahrer mehr Möglichkeiten gibt, herauszufinden, was fast 700 PS tatsächlich bedeuten.

DER GT-TEST

Und hier liegt der entscheidende Punkt.Wer den DB12 S ausschließlich wie ein Irrer fährt, hat das Auto nicht verstanden.Denn seine größte Leistung ist:

In der Ruhe liegt die Kraft. Jederzeit abrufbar. Exzellent, scharf, aber mit Stil.

Man kann durch die Stadt fahren und den Motor kaum wahrnehmen.Man kann den Wagen im GT-Modus über die Autobahn bewegen, sich in den hervorragenden Sitz fallen lassen und entspannt dahinrollen, als wäre man gerade zum Botschafter eines Landes mit ausgezeichneten Straßen ernannt worden.

Und einige Stunden später findet man eine kurvige Bergstraße.Man dreht am roten Regler.Die Auspuffanlage erwacht.Das Getriebe schaltet aggressiver.Die Lenkung wird straffer.Und plötzlich scheint der Wagen zu sagen:

„Ach. Du wolltest genau Diesen Aston Martin.“

Genau diese Doppelpersönlichkeit ist die größte Stärke des DB12 S.

DAS PROBLEM

Es gibt allerdings ein unvermeidbares Problem.Der DB12 S ist nicht billig.Der Einstiegspreis liegt bei rund 283.000 Euro, und die Optionsliste von Aston Martin besitzt ungefähr die finanzielle Zurückhaltung eines Casinos.Ein bisschen Carbon hier.Eine besondere Lackierung dort.Vielleicht noch etwas Leder.

Auch der Kofferraum ist mit rund 262 Litern nicht gerade riesig. Und die Rücksitze sind hauptsächlich für Kinder, Gepäck oder Menschen geeignet, die man nicht besonders mag.

Aber eigentlich kauft man einen DB12 S nicht deshalb.Man kauft ihn, weil er außergewöhnlich aussieht.Weil der V8 fantastisch klingt.Weil er mühelos einen Kontinent durchqueren und anschließend eine Bergstraße mit echtem Enthusiasmus attackieren kann. Und weil er – anders als manche Konkurrenten – ein Gefühl von Anlass vermittelt.

DAS URTEIL

Der Aston Martin DB12 S ist keine Revolution. Er muss es auch nicht sein.Er ist eine präzise geschärfte Version eines bereits hervorragenden Autos.Die zusätzliche Leistung ist nett. Wichtiger sind jedoch das schnellere Getriebe, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung, die optimierte Geometrie, das elektronische Differenzial und der deutlich aggressivere Charakter.Er ist schneller, lauter und fokussierter geworden, ohne das zu zerstören, was den DB12 ursprünglich so attraktiv gemacht hat.

Das macht ihn zu einem ungewöhnlich cleveren Performance-GT.Er ist nicht so kompromisslos wie ein Porsche 911 Turbo.Er ist nicht so exotisch wie ein Ferrari.Und er gleitet nicht ganz so souverän dahin wie ein Bentley Continental GT.Stattdessen sitzt er genau in dieser wunderbar britischen Mitte, in der man morgens einen Alpenpass attackieren, am Nachmittag vor einem Fünf-Sterne-Hotel vorfahren und dabei so aussehen kann, als hätte man absolut keine Ahnung, wann der nächste Bus fährt.

Der DB12 S ist kein Supersportwagen, der sich als GT verkleidet.

Er ist ein GT, der entdeckt hat, dass er ziemlich frech sein kann. Und ehrlich gesagt ist das vielleicht genau die Art von Aston Martin, die wir haben wollen.

Aston Martin hat einen großartigen Gran Turismo genommen, ihm schärfere Zähne verpasst und es trotzdem geschafft,dass man nicht übermässig ins Transpirieren kommt. Noblesse oblige. Dem Gentleman was dem Gentleman gebührt.

text mk fotos beyondcoolmag

Technische DatenAston Martin DB12 S
Motor4,0-Liter-V8 Biturbo
MotorbasisAMG-abgeleitet
Leistung700 PS
Drehmoment800 Nm
Getriebe8-Gang-ZF-Automatik
AntriebHinterradantrieb
0–100 km/hca. 3,5 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit325 km/h
Vorderbremsen410 mm Carbon-Keramik
Hinterbremsen360 mm Carbon-Keramik
ReifenSpeziell entwickelte Michelin Performance-Reifen
Gewichtca. 1.820 kg
Kofferraum262 Liter
Einstiegspreis UKca. 205.000 £
FahrmodiGT / Sport / Sport+ u. a.
Traktionskontrolle10-stufig einstellbar
Wesentliche S-UpgradesMotor- und Getriebesoftware, schnellere Schaltvorgänge, Launch Control, Fahrwerk, Geometrie, elektronisches Differenzial, Aerodynamik und Abgasanlage
CharakterLuxus-GT mit ausgeprägtem Sportwagencharakter

BEWERTUNG

Design: 10/10
Motor: 9,5/10
Sound: 9,5/10
Fahrverhalten: 9/10
Komfort: 9/10
Innenraum: 9/10
Alltagstauglichkeit: 6,5/10
Preis-Leistung: 7/10
Gänsehautfaktor: 11/10

GESAMT: 9/10

Aston Martin DB 12 S Silk Steel Thunder

There are cars that are fast.

There are cars that are luxurious.

And then there are cars that appear to have been designed after someone at Aston Martin walked into a boardroom, slammed down a copy of Gentleman’s Quarterly, and shouted: “Right. Make it angrier.”

Meet the Aston Martin DB12 S.

It is, in essence, a DB12 that has been given more power, more noise, more aggression and the automotive equivalent of a suspiciously strong espresso.

And this is important, because the standard DB12 was already very fast. Its 4.0-litre twin-turbo V8 produced around 671bhp, propelled the car to 62mph in 3.6 seconds and eventually ran out of enthusiasm at 202mph.So naturally Aston Martin has responded in the traditional British manner:

“Yes, but what if we made it slightly more terrifying?”The answer is the DB12 S.

THE LOOKS

The standard DB12 is beautiful.

The S is beautiful in the way a very expensive tailored suit is beautiful when the man wearing it has just been told there is a fight in the car park.

Aston has widened its visual stance, added a more technical front splitter, gloss-black side extensions, a fixed carbon rear spoiler and a redesigned diffuser. The rear end has been pulled visually downwards, making the car look broader and considerably more determined.And then there are the exhausts.

Four of them.

Because apparently two exhaust pipes are what you have when you’ve given up.The result is one of those rare cars that looks fast while stationary. Park it outside a restaurant and people will stop eating to look at it.

THE ENGINE

Under that enormous bonnet is AMG’s 4.0-litre twin-turbocharged V8.The S gets 700 PS, or approximately 690 bhp, which is 19bhp more than the regular DB12.Torque remains at a mighty 590 lb-ft.And here is the strange thing: that extra 19bhp doesn’t transform the DB12 into a different species.

Because it doesn’t need to.The interesting changes are elsewhere.Aston has attacked the powertrain calibration, launch control and gearbox software. Shift times have been cut by more than half, while the eight-speed ZF automatic gearbox now feels considerably more eager.

Then you press the throttle.And the DB12 S goes from “luxury British grand tourer” to “small geological event”.

The V8 produces a wonderful mixture of turbocharged shove and increasingly savage noise as the revs climb. It doesn’t have the operatic drama of Aston’s old naturally aspirated V12s — few things do — but it has character.Lots of it.And when you lift off, the exhaust crackles and snaps behind you like the car is annoyed that you have stopped accelerating.Which, frankly, it probably is.

PERFORMANCE

0–62mph takes around 3.3 seconds.Top speed is 202mph.Read those numbers again.

This is a car that weighs roughly 1.8 tonnes, has proper seats, a usable interior, a boot and the general demeanour of something that ought to be parked outside a country hotel rather than attacking an apex.Yet it can accelerate with the violence of something considerably smaller and considerably less civilised.

But the real trick isn’t the straight-line speed.It’s what Aston has done with the chassis.

HANDLING

The DB12 S gets revised suspension calibration, altered geometry, a stiffer rear anti-roll bar and tweaks to its electronic differential.The result is astonishingly effective.The front end feels more alive. The steering has more weight and self-centring force. The rear axle feels willing to participate rather than simply obey.And then there’s the grip.There is an awful lot of it.

The bespoke Michelin tyres dig into the tarmac with the enthusiasm of a Labrador discovering a swimming pool.You turn in.The nose goes where you asked.You squeeze the throttle.The rear differential sorts everything out.And suddenly you are travelling much, much faster than you intended.The clever bit is that the DB12 S doesn’t feel like a supercar wearing a dinner jacket.It still feels like a GT.That matters.

Because Aston hasn’t simply taken a comfortable grand tourer and made the suspension unbearably hard. In GT mode it remains remarkably civilised. The dampers absorb bumps properly, the body stays controlled and the V8 settles into a relaxed cruise.You can cross Europe in it.You can also cross Europe at a speed that may require you to become mysteriously unavailable for several hours.

THE BRAKES

There is, however, a small problem.The standard carbon-ceramic brakes are enormous: 410mm at the front and 360mm at the rear.They also reduce unsprung mass by around 27kg.On paper, this is excellent.When they’re warm, they work very well.When they’re cold, however, the initial bite isn’t quite as confidence-inspiring as you’d expect.And that’s a shame, because when you’re driving a 690bhp Aston Martin quickly, you would quite like the brakes to behave as though they’ve received the same memo as the engine.Still, once up to temperature, they become much more convincing.And they look magnificent.The DB12 S is also recognisable at the front by its black chrome headlight finishers, and to the side from bespoke enamel badging and forged alloys. Aston’s head of design Mark Reichman is particularly pleased with the thinness of their spokes — the thinnest in production car history, he claimed.

THE INTERIOR

Inside, the DB12 remains one of Aston Martin’s strongest recent efforts.It feels expensive.Properly expensive.The materials are tactile, the seats are excellent and the cabin has that wonderful Aston mixture of traditional craftsmanship and modern technology.There is still plenty of physical switchgear, which is fantastic because it means you can actually operate things while driving instead of trying to find a submenu on a touchscreen while travelling at 120mph.The S adds various sporty details, including its red drive-mode selector and S branding.

It’s much the same as the regular DB12 except you can go for three colours rather than the standard two on the seats, and the rotary dial can now be had in red. But Aston put a lot into making sure customers don’t climb inside the DB12 and feel shortchanged, throwing out the Mercedes parts bin stuc and properly investing in the cabin (the team dedicated to interiors grew from four people to sixteen), so it’s an excellent place to be. 

It has proper physical buttons and switches, alongside an excellent touchscreen. Aston can claim to be a world leader in infotainment now, because it’s the first and so far only carmaker to run Apple CarPlay Ultra. This doesn’t just open CarPlay on top of the car’s own operating system, it replaces it — including the instruments in front of the driver. 

That means, for example, that if you want to change the car’s settings you can do that within Carplay Ultra, and to switch radio stations while running Waze navigation you don’t have to come out of CarPlay and back into the car’s own menus — it’s all part of the same system. And because it’s Apple, it looks slick and is easy to navigate. 

The standard system is good, though, and the Bowers & Wilkins stereo is excellent. The whole thing is absolutely at the top end of the market.

THE RED KNOB

The red rotary controller deserves special mention.Turn it into Sport or Sport+, and the car becomes progressively more aggressive.Then you can alter the traction-control system through ten stages.Reduce the intervention and the DB12 S becomes increasingly playful, allowing the rear tyres to move around under throttle.Turn it all the way down and you are essentially negotiating with physics personally.This is where the S earns its badge.

Not because it is dramatically quicker than the standard DB12, but because it feels more willing to let the driver explore what nearly 700bhp can actually do.

THE GT TEST

And here is the thing.If you spend your entire life driving the DB12 S like a lunatic, you’ve missed the point.Because the greatest achievement is that it can do this:

Silence when needed.

You can drive it through town and barely hear the engine.You can put it into GT mode, settle into the leather seat, and glide along a motorway as though you have been appointed ambassador to somewhere with excellent roads.Then, several hours later, you find a mountain road.You turn the red knob.The exhaust wakes up.The gearbox sharpens.The steering loads up.And the car suddenly seems to say:

“Oh. You wanted THAT Aston.”

That dual personality is the DB12 S’s greatest strength.

THE PROBLEM

There is one unavoidable issue.The DB12 S isn’t cheap.The starting price is around £205,000 in the UK, and Aston Martin’s options list has the financial restraint of a casino.A little carbon here.A special paint colour there.Perhaps some expensive leather.Maybe titanium exhausts.

And before you know it, your £205,000 grand tourer has become a quarter-million-pound exercise in poor judgement.

The boot isn’t particularly generous either, at around 262 litres, while those rear seats remain primarily useful for children, luggage or people you don’t particularly like.But none of this is really why you buy a DB12 S.You buy it because it looks extraordinary.You buy it because the V8 sounds glorious.You buy it because it can cross a continent effortlessly and then attack a mountain road with genuine enthusiasm.

And you buy it because, unlike some rivals, it has a sense of occasion.

VERDICT

The Aston Martin DB12 S is not a revolution.It doesn’t need to be.It is a precision sharpening of an already excellent car.

The additional power is nice, but the more important improvements are the quicker gearbox, revised chassis, altered geometry, sharper differential and more aggressive character.

It is faster, louder and more focused without destroying the thing that made the DB12 appealing in the first place.

That makes it an unusually clever performance car.It isn’t as brutally focused as a Porsche 911 Turbo.It isn’t as flamboyantly exotic as a Ferrari.It doesn’t waft quite like a Bentley Continental GT.Instead, it sits in that wonderfully British middle ground where you can attack a mountain pass in the morning, arrive at a five-star hotel in the afternoon and still look as though you have absolutely no idea what a bus timetable is.

The DB12 S isn’t a supercar pretending to be a GT.

It’s a GT that has discovered it can be a bit naughty.And frankly, that may be the best sort of Aston Martin.

Aston Martin has taken a magnificent grand tourer, given it sharper teeth, and somehow managed not to ruin the smile by perspiration.

copy mk images beyondcoolmag

TECHNICAL SUMMARY

SpecificationAston Martin DB12 S
Engine4.0-litre twin-turbo V8
Engine originAMG-derived
Power700 PS / ~690 bhp
Torque590 lb-ft / ~800 Nm
Transmission8-speed ZF automatic
DriveRear-wheel drive
0–62 mph3.5 sec
Top speed202 mph / 325 km/h
Front brakes410 mm carbon-ceramic
Rear brakes360 mm carbon-ceramic
TyresBespoke Michelin performance tyres
WeightApprox. 1,820 kg
Boot capacity262 litres
UK starting priceApprox. £205,000
Key S upgradesPowertrain calibration, faster shifts, revised launch control, suspension, geometry, E-diff, aero and exhaust
CharacterLuxury GT + serious performance

SCORECARD

Design: 10/10
Engine: 9.5/10
Sound: 9.5/10
Handling: 9/10
Comfort: 9/10
Interior: 9/10
Practicality: 6.5/10
Value: 7/10
Sense of occasion: 11/10

OVERALL: 9/10